Tagebucheintrag vom 27. Januar 1941Parallelansicht ⇨
Nachlass Faulhaber 10020, Seite 11

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Montag, 27.1.41. Luxburg: War eingeladen zum Siegfried
Es dürfte die gleichnamige Oper von Richard Wager gemeint sein.
17.00 - 22.00 Uhr, heute nicht zur heiligen Messe, weil das Stiegensteigen schwer fällt - wirkliche Schmerzen am Herzen. Die Sorge um die Tochter, - Kronast weigert sich öftere Besuche zu machen.

Höfler, Hauptschriftleiter der Kirchlichen Kriegshilfe, Abteilung Schrifttum - von Fritz angemeldet, aber statt einer Viertelstunde braucht er eine Stunde. Die Lage. Die Schwierigkeit Schrifttum ins Feld zu bringen. Darf nicht mehr gedruckt werden. Am Schluß aber: Von der kirchlichen Kollekte sollen 50 Prozent nach Freiburg geschickt werden. Respondeo: Besser durch Ordinariat. Cento. Nimmt aber erst nach Streuben an.

Nirschl
Es könnte sich um Georg Nirschl oder um Erhard Nirschl handeln.
(?) mit italienischem Reverendo Piccini, vom Militärbischof abgeordnet für die Arbeiterseelsorge in München. Er zeigt mir seine Papiere. Erhält Cura, auch für Civilisten. Will von Hildesheim das Auto des Bonifatiusvereins holen, Benzin gibt der Consul
Es könnte der italienische Konsul in München Francesco Pittalis gemeint sein.
, Reparaturen die Diözese. 200 M. für seine persönlichen Auslagen.

16.00 Uhr Dr. Malmolitor - will die Sammlung der Colleghefte sehen.

Nuntius - Gegenbesuch. Kommt von Augsburg. Freue sich, Gutes berichten zu können.
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