Gustav Adolf Wyneken

Pädagoge

* 19. März 1875, ✝ 8. Dezember 1964
Oberlehrer am Landeserziehungsheim Ilsenburg am Harz,
1901 Leiter des Landeserziehungsheims Ilsenburg,
1906 Mitbegründer der Freien Schulgemeinde Wickersdorf bei Saalfeld in Thüringen,
Entlassung aus dem Schuldienst,
Aktivist der Jugendbewegung und Vortragsreisender des Bundes für Freie Schulgemeinden,
1918/19 persönlicher Referent des Preußischen Kultusministers Konrad Haenisch (SPD) und Berater des Bayerischen Kultusministers Johannes Hoffmann (SPD),
1919 erneut Leiter der Freien Schulgemeinde Wickersdorf,
1920 Entzug der Leitung der Schulgemeinde Wickersdorf nach gerichtlicher Verurteilung wegen homosexuellen Umganges mit Schülern,
anschließend Propagandist der griechischen „Paiderastia“,
nach 1933 Versuch des Arrangements mit der NS-Regierung,
1934 freier Schriftsteller in Göttingen.
Informationen zu dieser Person finden Sie in folgenden Webressourcen und Publikationen:
Quellen und Literatur:
Wyneken, Guatv (1875 - 1964), in: Das Bundesarchiv. Zentrale Datenbank Nachlässe, in: www.nachlassdatenbank.de (abgerufen am 24.03.2015)
Wyneken, Gustav, in: Deutsche Biographie, in: www.deutsche-biographie.de (abgerufen am 24.08.2015)
Neupert, Julia, Wyneken, Gustav, in: Benz, Wolfgang / Graml, Hermann (Hg.), Biographisches Lexikon zur Weimarer Republik, München 1988, S. 374 f.
VIAF: 93953202
Empfohlene Zitierweise: Gustav Adolf Wyneken, in: Kritische Online-Edition der Tagebücher Michael Kardinal von Faulhabers (1911-1952). Verfügbar unter: https://faulhaber-edition.de/00634. Letzter Zugriff am 10.08.2022.