Wilhelm Frick

Politiker

* 12. März 1877, ✝ 16. Oktober 1946
Studium der Rechtswissenschaften,
1901 Dr. jur.,
1.5.1919 - 1921 Leiter der Bayerischen politischen Polizei,
Februar 1923 - 9.11.1923 Leiter der Kriminalpolizei,
8./9.11.1923 Teilnehmer am Hitler-Ludendorff-Putsch in München,
anschließend bis 1.4.1924 Inhaftierung,
Verurteilung zu 15 Monaten Haft auf Bewährung,
31.7.1924 Entlassung wegen Dienstvergehens,
6.11.1924 Aufhebung der Entlassung durch den Bayerischen Disziplinarhof,
1924 - 1933 Mitglied des Reichstages zunächst für die Deutschvölkische Freiheitspartei (DVFP),
anschließend für die NSDAP (Eintritt: 1.9.1925),
1928 Fraktionsvorsitzender,
23.1.1930 - 1.4.1931 Thüringischer Innen- und Volksbildungsminister,
30.1.1933 - 18.7.1943 Reichsinnenminister,
1939 Generalbevollmächtigter für die Reichsverwaltung,
20.8.1943 - Mai 1945 Reichsminister ohne Geschäftsbereich,
24.8.1943 Reichsprotektor von Böhmen und Mähren,
1.10.1946 Verurteilung zum Tode durch den Internationalen Militärgerichtshof in Nürnberg.
Quellen und Literatur:
Schulz, Gerhard, Frick, Wilhelm, in: Neue Deutsche Biographie 5 (1961), S. 432 f., in: www.deutsche-biographie.de (abgerufen am 19.08.2015)
Frick, Wilhelm, in: Akten der Reichskanzlei. Weimarer Republik online, in: www.bundesarchiv.de (abgerufen am 27.11.2015)
Lankheit, Klaus A., Frick, Wilhelm, in: Weiß, Hermann (Hg.), Biographisches Lexikon zum Dritten Reich, 2. Auflage, Frankfurt am Main 2011, S. 133 f.
VIAF: 59885738
Empfohlene Zitierweise: Wilhelm Frick, in: Kritische Online-Edition der Tagebücher Michael Kardinal von Faulhabers (1911-1952). Verfügbar unter: https://faulhaber-edition.de/03982. Letzter Zugriff am 01.05.2026.