Franz Weiss

Katholischer Geistlicher der Diözese Rottenburg

* 30. Juli 1892, ✝ 2. November 1985
1920 Priesterweihe,
1932 Stadtpfarrer in Ulm-Söflingen,
Organisator der Priesteraktionsgemeinschaft „acies ordinata“,
26.5.1936 Unterrichtsverbot wegen seines Einsatzes für die Bekenntnisschule und seiner Haltung gegenüber der Hitlerjugend,
14.2.1939 Aufenthaltsverbot für die Länder Württemberg und Bayern sowie die Hohenzollerischen Lande durch die Gestapo,
7.4.1939 Festnahme wegen Übertretung des Aufenthaltsverbots,
22.6.1939 Verurteilung zu einem Jahr Haft durch das Sondergericht Stuttgart wegen Vergehens gegen das sogenannte Heimtückegesetz und den Kanzelparagraphen,
12.4.1940 vorzeitige Haftentlassung,
Prediger für die Schönstattbewegung,
1.4.1944 Haftbefehl zwecks Einweisung in ein Konzentrationslager,
Flucht vor der Verhaftung,
1945 Pfarrer in Illerrieden,
1951 Pfarrer in Ulm.
Quellen und Literatur: Weiss, Franz, in: Hehl, Ulrich von / Kösters, Christoph / Stenz-Maur, Petra / Zimmermann, Elisabeth (Bearb.), Priester unter Hitlers Terror. Eine biographische und statistische Erhebung, Bd. 2, 4., durchgesehene und ergänzte Auflage, Paderborn u.a. 1998, S. 1359.
Weiss, Franz, in: Killy, Walther (†) / Vierhaus, Rudolf (Hg.), Deutsche Biographische Enzyklopädie (DBE), Bd. 10: Thibaut - Zycha, München 1999, S. 408
VIAF: 13112412
Empfohlene Zitierweise: Franz Weiss, in: Kritische Online-Edition der Tagebücher Michael Kardinal von Faulhabers (1911-1952). Verfügbar unter: https://www.faulhaber-edition.de/kurzbiografie.html?idno=23953. Letzter Zugriff am 20.01.2022.
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