Rudolf Kienle

Katholischer Geistlicher der Erzdiözese München und Freising

* 25. Februar 1886, ✝ 16. Juni 1953
29.6.1914 Priesterweihe,
27.7.1914 Aushilfspriester in Egenburg,
5.8.1914 Koadjutor in Amerang,
1.7.1915 Kooperatur-Verweser in Jarzt,
30.7.1917 Koadjutor in Endorf,
20.1.1926 Kaplan bei Sankt Martin in Landshut,
16.11.1927 Kooperator bei Sankt Martin in Landshut,
10.2.1934 Pfarrer in Obermarchenbach,
1935 Verwarnung durch die Polizei wegen Ausgabe des katholischen Ahnenbuchs an Brautleute,
1937 Verhörung durch die Polizei aufgrund von Predigtäußerungen,
1939 Anzeige beim Kreisleiter wegen Aufrufs an Eltern zur religiösen Kindererziehung,
1.11.1950 Versetzung in den zeitlichen Ruhestand,
1.11.1952 Versetzung in den dauernden Ruhestand.
Quellen und Literatur: Kienle, Rudolf, in: Hehl, Ulrich von / Kösters, Christoph / Stenz-Maur, Petra / Zimmermann, Elisabeth (Bearb.), Priester unter Hitlers Terror. Eine biographische und statistische Erhebung, Bd. 1, 4., durchgesehene und ergänzte Auflage, Paderborn u.a. 1998, S. 943.
Schematismus der Geistlichkeit des Erzbistums München und Freising für das Jahr 1953 (Stand vom 1. August 1953), München o.J. [1953], S. 224.
Empfohlene Zitierweise: Rudolf Kienle, in: Kritische Online-Edition der Tagebücher Michael Kardinal von Faulhabers (1911-1952). Verfügbar unter: https://faulhaber-edition.de/12248. Letzter Zugriff am 01.12.2022.