Heinz Zwisler

Lehrer

* 1892, ✝ 1973
Kriegsfreiwilliger,
Konversion zum Protestantismus,
Studienprofessor an der Augsburger Höheren Handelsschule,
1931 Mitglied der NSDAP,
1932 Übernahme des Gaukulturreferats,
Dezember 1932 - 1.7.1936 NSDAP-Gaukulturwart in Augsburg,
1933 Gründer des Verbands zur Förderung und Pflege schwäbischer Kultur,
Gauamtswart der Nationalsozialistischen Kulturgemeinde im Gau Schwaben,
1934 Mitglied des Arbeitsausschusses Dichtung und Schrifttum für die Programmgestaltung des schwäbischen Rundfunks,
1. Februar 1935 - 1945 Schulreferent in Augsburg,
1948 Einstufung in die Gruppe 5 der Entlasteten im Spruchkammerverfahren,
1955 Oberstudienrat an der Maria-Theresia-Oberschule in Augsburg.
Quellen und Literatur: Hetzer, Gerhard, Die Industriestadt Augsburg. Eine Sozialgeschichte der Arbeiteropposition, in: Broszat, Martin / Fröhlich, Elke / Grossmann, Anton (Hg.), Bayern der NS-Zeit, Band 3: Herrschaft und Gesellschaft im Konflikt. Teil B, München / Wien 1981, S. 1-234, hier: S. 184 f.
Steber, Martina, Ethnische Gewissheiten. Die Ordnung des Regionalen im bayerischen Schwaben vom Kaiserreich bis zum NS-Regime, Göttingen 2010, S. 356, 366, 368, 377, 381, 382, 412, Anm. 46.
Römer, Gernot (Hg.), An meine Gemeinde in der Zerstreuung. Die Rundbriefe des Augsburger Rabbiners Ernst Jacob 1941-1949, Augsburg 2007, S. 132, Anm. 110.
VIAF: 37656018
Empfohlene Zitierweise: Heinz Zwisler, in: Kritische Online-Edition der Tagebücher Michael Kardinal von Faulhabers (1911-1952). Verfügbar unter: https://faulhaber-edition.de/12228. Letzter Zugriff am 06.12.2022.