Christian Julius Mergenthaler

NS-Funktionsträger

* 8. November 1884, ✝ 11. September 1980
1903/04 - 1907 Studium der Physik und Mathematik,
1914 - 15.1.1918 Kriegsdienst,
15.1.1918 Oberstleutnant d. R.,
1.9.1920 - Frühjahr 1919 Gymnasialprofessor am Realgymnasium und an der Oberrealschule in Schwäbisch-Hall,
1922 NSDAP und SA,
1924 Mitglied des Reichstages für die Nationalsozialistische Freiheitspartei,
1924 - 1928 und 1929 - 1933 Mitglied des Landtages Württemberg für die Nationalsozialistische Freiheitspartei bzw. die NSDAP,
1929 - 1932 Gymnasialprofessor in Bad Cannstatt,
15.3.1933 - 11.5.1933 kommissarischer Württembergischer Justizminister,
15.3.1933 - 1945 Württembergischer Kultusminister (bis 11.5.1933 kommissarisch),
12.5.1933 - 1945 Württembergischer Ministerpräsident,
3.4.1934 SA-Brigadeführer,
9.11.1935 SA-Gruppenführer,
19.4.1945 Flucht,
28.5.1945 Verhaftung durch die französischen Behörden,
anschließend Internierung,
21.12.1948 Verurteilung durch die Sonderspruchkammer des Lagers Balingen als Hauptschuldiger zu dreieinhalb Jahren Arbeitslager, dem Verlust der bürgerlichen Rechte und des Pensionsanspruchs sowie Berufsverbot,
4.1.1949 Haftentlassung,
Juli 1953 Zuerkennung der Versorgungsbezüge eines Studienrates.
Quellen und Literatur: Mergenthaler, Christian Julius, in: Lilla, Joachim (Bearb.) unter Mitarbeit von Martin Döring und Andreas Schulz, Statisten in Uniform. Die Mitglieder des Reichstags 1933-1945. Ein biographisches Handbuch. Unter Einbeziehung der völkischen und nationalsozialistischen Reichstagsabgeordneten ab Mai 1924, Düsseldorf 2004, S. 412.
VIAF: 59847546
Empfohlene Zitierweise: Christian Julius Mergenthaler, in: Kritische Online-Edition der Tagebücher Michael Kardinal von Faulhabers (1911-1952). Verfügbar unter: https://www.faulhaber-edition.de/kurzbiografie.html?idno=10591. Letzter Zugriff am 18.01.2022.
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