Robert Wagner

NS-Funktionsträger

* 13. Oktober 1895, ✝ 14. August 1946
1914 Kriegsfreiwilliger,
15.3.1915 Gefreiter,
15.8.1915 Vizefeldwebel,
23.2.1916 Leutnant der Reserve,
1916 - 1918 Kompanieführer,
1920 - 1923 beim Reichswehr Infanterie-Regiment 14,
1923 Teilnehmer am Hitler-Ludendorff-Putsch,
1.4.1924 Verurteilung zu 15 Monaten Festungshaft und 100 Goldmark Geldstrafe wegen Beihilfe zum Hochverrat,
1.4.1924 Freilassung auf Bewährung,
1925 Eintritt in die NSDAP,
22.3.1925 - 1945 Gauleiter von Baden,
1929 - März 1933 Mitglied des Badischen Landtages,
Dezember 1932 - April 1933 stellvertretender Reichsorganisationsleiter der NSDAP und Leiter des Hauptpersonalamtes der Reichsleitung der NSDAP in München,
März 1933 - 1945 Mitglied des Reichstages,
7.3.1933 - Mai 1933 Reichskommissar für das Polizeiwesen im Land Baden,
11.3.1933 - 5.5.1933 kommissarischer Badischer Staatspräsident und Minister des Inneren,
5.5.1933 - 1945 Reichsstatthalter in Baden,
29.7.1945 freiwillige Meldung bei der amerikanischen Militärpolizei,
3.5.1946 Verurteilung zum Tode durch ein französischen Militärgericht,
14.8.1946 Hinrichtung.
Quellen und Literatur: Lilla, Joachim (Bearb.), Statisten in Uniform. Die Mitglieder des Reichstags 1933-1945. Ein biographisches Handbuch. Unter Einbeziehung der völkischen und nationalsozialistischen Reichstagsabgeordneten ab Mai 1924, Düsseldorf 2004, S. 702 f.
VIAF: 35225375
Empfohlene Zitierweise: Robert Wagner, in: Kritische Online-Edition der Tagebücher Michael Kardinal von Faulhabers (1911-1952). Verfügbar unter: https://www.faulhaber-edition.de/kurzbiografie.html?idno=03559. Letzter Zugriff am 18.01.2022.
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