Oscar Angelo Wassermann

Bankier

* 4. April 1869, ✝ 8. September 1934
Banklehre,
1898 Vorstandsmitglied des karitativen Vereins Gesellschaft der Freunde,
1900 Beauftragter für die Gründung der Filiale der Bamberger Privatbank A.E. Wassermann in Berlin,
1912 Vorstandsmitglied der Deutschen Bank in Berlin,
1919 Mitbegründer des Vereins zur Gründung und Erhaltung einer Akademie für die Wissenschaft des Judentums,
1921 Mitglied des Gründungsgremiums des deutschen Palästina-Aufbaufonds Keren Hajessod,
1923-1933 Sprecher des Vorstandes der Deutschen Bank,
1925 Mitglied des Generalrates der Reichsbank,
1927/28 Mitglied der internationalen Untersuchungskommission der Jewish Agency für Palästina,
1929 Gründer des Jüdischen Friedensbundes innerhalb der Arbeitsgemeinschaft der Konfessionen für den Frieden,
1929 Leiter der Schlussverhandlungen, die Ende Oktober zur Fusion der Deutschen Bank mit der Diskonto Gesellschaft führen,
20.5.1933 Entlassung als Sprecher des Vorstandes der Deutschen Bank zum 1. Juni 1933,
Dezember 1933 Verlust aller Ämter in der Deutschen Bank und Disconto Gesellschaft.
Quellen und Literatur:
James, Harold, Die Deutsche Bank und die Diktatur 1933 - 1945, in: Lothar Gall / Gerald D. Feldman / Harold James / Carl-Ludwig Holtfrerich / Hans E. Büschgen, Die Deutsche Bank 1870 - 1995, München 1995, S. 315 - 408, hier: S. 336.
Barkai, Avraham, Oscar Wassermann [1869-1934], in: Pohl, Hans (Hg.), Deutsche Bankiers des 20. Jahrhunderts, Stuttgart 2008, S. 433 - 444.
Barkai, Avraham, Oscar Wassermann und die Deutsche Bank. Bankier in schwieriger Zeit, München 2005.
VIAF: 5701365
Empfohlene Zitierweise: Oscar Angelo Wassermann, in: Kritische Online-Edition der Tagebücher Michael Kardinal von Faulhabers (1911-1952). Verfügbar unter: https://www.faulhaber-edition.de/kurzbiografie.html?idno=03514. Letzter Zugriff am 28.01.2022.
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