Franz Xaver Stadler

Katholischer Geistlicher der Erzdiözese München und Freising

* 1. Oktober 1870, ✝ 11. Februar 1942
29.6.1898 Priesterweihe,
15.7.1898 Aushilfspriester in Bad Aibling,
14.12.1898 Koadjutor in Übersee,
3.11.1900 Laufenstein'sches 12-Uhr-Meß-Benefiziat bei Sankt Peter in München,
7.9.1920 Kammerloher'scher Benefiziat bei Sankt Peter in München,
1.7.1922 freiresigniert,
anschließend Frühmesser in Kirchdorf bei Haag,
1.3.1925 Hörndl'scher Benefiziumsverweser in Lengdorf,
Diözesanpräses des katholischen Burschenvereins,
16.12.1929 Benefiziumsverweser auf dem Kalvarienberg in Bad Tölz,
1933 Verbot der Versammlungen des Burschenvereins unter dem Vorsitz Stadlers durch den SA-Sonderkommissar,
Versuch der Absetzung Stadlers wegen angeblicher Hetze gegen die Regierung,
8.2.1936 Anzeige beim Sondergericht München wegen der Aussage, in Deutschland herrsche der reine Kommunismus,
1.8.1936 Kommorant in Pasenbach.
Quellen und Literatur: Schematismus der Geistlichkeit des Erzbistums München und Freising für das Jahr 1939 (Stand vom 1. Februar 1939), München o.J. [1939], S. 214.
Stadler, Franz, in: Hehl, Ulrich von / Kösters, Christoph / Stenz-Maur, Petra / Zimmermann, Elisabeth (Bearb.), Priester unter Hitlers Terror. Eine biographische und statistische Erhebung, Bd. 1, 4., durchgesehene und ergänzte Auflage, Paderborn u.a. 1998, S. 983.
Empfohlene Zitierweise: Franz Xaver Stadler, in: Kritische Online-Edition der Tagebücher Michael Kardinal von Faulhabers (1911-1952). Verfügbar unter: https://faulhaber-edition.de/03133. Letzter Zugriff am 14.08.2022.