Georg Stipberger

Privatgelehrter

* 30. Dezember 1881, ✝ 16. November 1971
30.6.1905 Priesterweihe,
12.9.1905 Kaplan in Pasing,
8.8.1907 Kurat bei Sankt Johannes Nepomuk in München,
15.1.1909 Institutskaplan in Nymphenburg,
12.4.1910 Prediger bei Sankt Ludwig in München,
30.11.1912 Prediger bei Sankt Kajetan in München,
freiwilliger Sanitäter im Ersten Weltkrieg,
4.10.1918 Hofbeneficiat und Hofprediger an der Allerheiligen-Hofkirche in München,
Ehrenkanonikus bei Sankt Kajetan in München,
2.8.1921 Abfall vom Priestertum und Zivilehe mit Edith Eiswaldt,
1.5.1933 Eintritt in die NSDAP,
zeitweise Gauredner in Oberbayern,
1936 Kirchenaustritt,
1947/48 Internierung,
Mai 1948 Wunsch der Wiederaussöhnung mit der Kirche,
November 1948 Scheidung seiner Zivilehe,
März 1952 Erteilung der Vollmacht zur Rekonziliation durch Papst Pius XII.
Quellen und Literatur: Schematismus der Geistlichkeit des Erzbistums München und Freising für das Jahr 1918. Mit einer Chronik des Jahres 1917, München o.J. [1918], S. XXIX, 228.
Forstner, Thomas, Priester in Zeiten des Umbruchs. Identität und Lebenswelt des katholischen Pfarrklerus in Oberbayern 1918 bis 1945, Göttingen 2014, S. 433.
VIAF: 5967580
Empfohlene Zitierweise: Georg Stipberger, in: Kritische Online-Edition der Tagebücher Michael Kardinal von Faulhabers (1911-1952). Verfügbar unter: https://faulhaber-edition.de/00699. Letzter Zugriff am 05.12.2022.