Tagebucheintrag vom 30. Dezember 1949Parallelansicht ⇨
Nachlass Faulhaber 10028, Seite 396

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DICEMBRE

30/12, VENERDI - s. Eugenio vesc., 364-1


Irmengard Gerigk sucht in meiner Bibliothek nach einem Lehrbuch Philosophie und Staatsphilosophie, während ich in die Sprechstunde gehe. 11.30 Uhr geht sie weg, weil mit Franz eine Fahrt an den Tegernsee.

Mater Englische Fräulein Nymphenburg: Sie mußten eine Mater aus Rumänien entlassen auf Befehl der Religiosencongregation. Sie schreibt jetzt herum: Fräulein Barbara Plesch (soll Internat für Lehrerinnenhochschule), ebenso sei Reinholde geisteskrank, meint, sie sei Generaloberin.

Professor Georgii gratuliert. Bittet um die Silvesterpredigt. Übergibt ein Bildchen.

Staatssekretär Fischer, begeistert von Rom zurück. Besonders beim Heiligen Vater... Freilich sehr müde. Auch in der Küche zeigt er seine Bilder vor.

Pater Redemptorist [      ], der jetzt vom Provinzial nach Rom geschickt, für das Heilige Jahr deutschen Beichtstuhl in Maria Hilf.

Die beiden Weihnachtskisten ausgepackt. Abends eine Lotterie und die nachträglichen Weihnachtsgeschenke verteilt.

Anfrage Wiesbaden: Ob Herr Donovan, der Leiter der Religionsabteilung, beim Hohen Kommissar mit dem Beauftragten „sämtlicher amerikanischer Bischöfe“ (!) war, mit dem Bischof Cody, Weihbischof von Ontario, Canada, am 8. Januar. Anfrage sehr ungenau und unsicher, dann noch einmal Meldung durch Neuhäusler, sehr dringlich getan, dann plötzlich wieder abgesagt.
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