Tagebucheintrag vom 12. Juni 1947Parallelansicht ⇨
Nachlass Faulhaber 10026, Seite 58

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THURSDAY - JUNE 12

Direktor Jandl - Verzeichnis der Vatikansendung an meine persönliche Adresse, er hatte geöffnet, wird mir ein paar Prozente übersenden, das übrige ihm zur Verteilung überlassen. Aber auch von meiner früheren Lagerware schickt er wieder ein Fünftel - zum dritten Mal. Dank an den Heiligen Vater.

Direktor Hörmann: Benediktion der Hauskapelle? Ob nicht der Feldbischof? Der ist nicht hier und nicht arbeitsfähig. Also Mittwoch, 25. Juli.

Geschwister Mayr
Es handelt sich um Anni Heckmann und Irma Pembaur.
, Fotografinnen: Bringen fünfzehn Stück Lichtbilder. Am 24. Juli trauen mit Staatsanwalt Alfons Heckmann. Wird im Juli mit ihrem Bräutigam Besuch machen. Wenn mir Anfang Juli nicht möglich, wird schreiben darüber Adresse.

Zinkl bringt mir Reverend Plöckl aus Amerika mit seiner Schwester M. Aquinata, Generaloberin am Krankenhaus Sankt Elisabeth, Neuburg. Die Mutter ist krank, eine zweite Schwester ist krank, er selber feierte hier Nachprimiz. Sendete schon früher 55 $ für Priesterbildung, zurückgelegt für Seminar bis Curs, erhält Lichtbild, seine Schwester Firmbild. Bittet um den Segen.

Grassl: Daß Judenkrankenhaus von den Schwestern, etwa zwanzig Barmherzige, aufgegeben wird, aber jetzt hat Generaloberin Bedenken: Die Juden würden es übel nehmen. Ich werde nachmittags mit ihr sprechen und zuraten, dieses Haus aufzugeben.

Nachmittag mit Auto 1) Bei Lebsche: Unseren bereits operierten von Kienitz, zuckerkrank, besucht. Hartig dabei und Thalhamer. 2) Vitalowitz, Volksbüro besucht, reden wegen Missionsverein, unten die Druckerei. 3) Nymphenburg: Prinz Ludwig Ferdinand. Er allein daheim. Alte CARE und einiges besondere. 4) Rückweg Mutterhaus: Dekret von Nißl abgegeben.
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