Tagebucheintrag vom 17. April 1947Parallelansicht ⇨
Nachlass Faulhaber 10026, Seite 30

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THURSDAY - APRIL 17

Wärmer geworden. Alles läuft nach der Sonne.

General Groschander: „Um zu danken, daß er auf mein Bitten hin frei geworden“ aus der Jägerkaserne in Garmisch. Er will wirklich nichts anderes als sich aussprechen: Zuerst bei Ulm dabei. Gerede auf die Amis. Auch andere seien furchtbar verbittert. Ich erzähle von meinen drei Gesuchen. Von meinem Gesuch für Garmisch. Er: „Unser Herrgott lebt auch noch.“ Ich gebe ihm eine Mappe mit: Kaffee, Schokolade, Cocoa, Zucker, zwei Packungen Zigaretten.

Provinzial Müller S.J.: Referat für Sektenbewegung? Pribilla sollte wenigstens im Büro verarbeiten, was die Außenapostel erfahren und auch Frauen dabei. Ich schicke ihm die Liste. Knapke, christliche Loge.

Pater Ivo, Sankt Anna - dankt, daß er zum Kammergericht eingerufen wurde. Mit ihrem Provinzial sei wieder alles ruhig.

Der neue Pfarrer Sankt Martin Landshut: Etwas Salonmusik, gut erkannt. Bloß sich vorstellen.

18.30 Uhr in Sankt Ludwig bei verschlossener Tür. An Ort und Stelle die Bischofsweihe durchsprechen.
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