Tagebucheintrag vom 25. Januar 1947Parallelansicht ⇨
Nachlass Faulhaber 10025, Seite 98

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Samstag, 25.1.47. Heute Nacht 25 Grad unter Null. Untertags steigt noch. Die Fenster im Arbeitszimmer neben der Warmwasserleitung den ganzen Tag festgefroren.

9.00 Uhr Dreimärkl - nicht ganz zufrieden, weil achtzig Puls und Extrasystole, aber keine Spritze.

Von Kienitz 1) wegen canonistischen Instituts - dem Herrn Hundhammer antworten. Ich werde aber mündlich sagen lassen. 2) Der Rektor der UNRRA-Universität will mich besuchen, darunter Luedke. Nein, Distance.

Baronin Pölnitz: War schon öfter hier. Ich habe gehört: Ungarn sei ganz geschlossen. Der Kardinal wird nicht nach Jugoslawien reisen zum Besuch der Ungarn. Tito scheint Hauptfeind. Sie: Die Familien dort würden schrecklich behandelt, alles ausgeplündert, aus dem Adel Standesgaben, Brot selber verdienen. Beim Weggehen ein Pfund Cafe, sehr dankbar dafür.

Edbauer - war wiederholt hier. Arbeitet in der Werkstatt des Vaters. Heiliger Franziskus für eine Kirche. Altarkreuz Tegernsee. Heilige auf dem Hochaltar widerstreben ihr, „außer ein guter“, jetzt für Kreuth neben Leonhardfigur. Diverses wie Kaffee, Verschiedenes, Lebkuchen.
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