Tagebucheintrag vom 25. Januar 1946Parallelansicht ⇨
Nachlass Faulhaber 10024, Seite 35

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Freitag, 25.1.46. Frau Dr. Roderich Mayr
Es ist die Ehefrau des Anwalts Roderich Mayr gemeint.
, Tegernsee. Vom Herzog Luitpold empfohlen. – Die Familie sei ihnen treu ergeben. Kein Parteigenosse. Bereits als Anwalt anerkannt, plötzlich verhaftet in Kornwestheim bei Stuttgart. Hat ihr Gesuch bereit, – ich setze eine Empfehlung darunter. Soll mir Nachricht geben.

Mater Irene, Bamberg. Grüße von den Schwestern dort, die damals an der Pforte waren. Die Reise schwierig. Bringt viele Kerzen. Über die Lage.

Ertl: Mutter verstorben im Krankenhaus während Alarm. Vater Blutvergiftung an der Hand. Der Musikerschwager Kirchenchordirigent, Sendling. Sie selber von der Oberin der Servitinnen angesprochen auf der Stiege bei Lebsche: Kommen Sie zu uns. Durchaus dafür mit 47 Jahren. Aber nicht solange Vater lebt.

Artmann: Wie es draußen im Hause ging, viel Einquartierung. Fuss gebrochen. Viel geplündert worden.

Weinrich. – Von Theater der Jugend. Ministerpräsident und Kultusminister waren bei der ersten Aufführung Die unverlierbare Herberge.

16.00 Uhr bringe ich zuerst die Bücher aus Rex-Verlag, Luzern, zum Sankt-Michaelsbund in der Bayerstaße, dann die Kleider und Wäschegabe von Pater Emmanuel, Fürstenfeld, in Caritas, Hesstraße 26.
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