Tagebucheintrag vom 9. Dezember 1943Parallelansicht ⇨
Nachlass Faulhaber 10021, Seite 212

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Donnerstag, 9.12.43. 7.00 Uhr nach langer Zeit wieder einmal auf dem Zimmer, weil schlechte Nacht und Fieber.

10.00 Uhr Dreimärkl mit Spritze.

Generalvicar: Ob Märkl in den Warthegau? Nego. Lieber Stauss...

Przywara: Auf der Musterung - „Sie sind doch in der Seelsorge, also frei, Sie sind doch in der Studentenseelsorge“. Sie wollen ihn nicht mustern. Ein Hauptmann geht ihm nach, bringen Sie eine Bescheinigung vom Ordinariat. Gehört zu keiner der drei Kategorien. Beim Aushebungskommando natürlich aufgegriffen. Ihn womöglich zum Rektor.

Walburga, Landshut: Wegen Nova casa, war schon an verschiedenen Stellen, will heute noch einmal versuchen. Dabei die Sorgen, der Mann will durchaus Scheidung, Kreisleitung unterstützt ihn. Kommt hierher mit diesen Sorgen. 200. Mittagstisch - sie brachte vier Eier, halbes Pfund Butter. Äpfel.

Mittag nach langer Zeit eine halbe Stunde ausgegangen bis Corporis-Christi-Kapelle trotz Nebel.