Tagebucheintrag vom 10. November 1941Parallelansicht ⇨
Nachlass Faulhaber 10020, Seite 76,77

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Montag, 10.11.41. Wieder keine Flieger, - gestern Abend gewettet.

Grabmann, von Wien zurück, bringt Brief Zinkl, hat dort viel gefunden. Pretzl abgestürzt. Unser Schulkampf hier.

Frau Bösl, Schriftführerin von Elisabethenkonferenz, hat Äpfel geschickt und bittet um eine Allerseelenpredigt. Mehr als eine unmöglich. Ihre Tochter, 38 Jahre, beim Film, böse gegen die Mutter. Ausgleich die guten Enkelkinder. Sehr fromm in Sankt Ludwig. Erhält ein Kreuz.

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Stiebel mit Stern - heute Nacht Abtransport nach Polen, begleitet freiwillig ihren Otto. Hat schon zusammengepackt. Wollte noch eine Zahnbürste kaufen, man ersuchte sie aber, aus dem Laden zu gehen.

Luxburg: Mann zum Dienst in Nürnberg. Er hatte zuerst geschrieben: Ob unbedingte Gefolgschaft? Keine unbedingte. Es wird für seine Stimmung gut sein. Die Tochter mit Narkiewicz vier Tage hier, wollte zuerst ein Zimmer, das geändert. Selber in der Orthopädie. Der Kaplan aus Creta zurück.

Malmolitor - hat heute Nacht Wache.
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