Tagebucheintrag vom 2. Mai 1941Parallelansicht ⇨
Nachlass Faulhaber 10020, Seite 38

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Freitag, 2.5.41. Wieder Regentag. Pfarrer Kandler, früh, während der Sitzung, und abends 16.45 Uhr vor mir mit Bernsteinpendel: Im Sprechzimmer der bisherige Platz mit den zwei Kreuzen geradezu mörderisch, dagegen am Ofen gesundheitsfördernd, am Schreibtisch gut, auch am Fenster (hier schon mehr Schwingungen), an der Stelle des Bettes gut, im großen Eßzimmer gut, im Eßzimmer auf der Ofenseite verheerend, im Gang bei der Stiege wie ein Sanatorium, ... Bei Kranken gibt er von seiner Kraft ab, aber er ergänzt. Die Hausärzte wollten das.

16.00 Uhr Dr. Zimmermann, der von Tochter und Schwiegersohn Grüße bringt.

Die beiden Schwestern von Zangberg: Die Beschwerde wurde abgelehnt, die Schwestern sollen heraus. Einigen wurde aber bereits Ökonomie zugesagt, zwei sollen als Sakristaninnen bleiben für die öffentliche Kirche, zwei treten aus, die zwei zeitlichen Professen weggeschickt, sobald abberufen, die übrigen auf Palmberg, eine in Ampfing bei den Eltern.
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