Tagebucheintrag vom 18. April 1941Parallelansicht ⇨
Nachlass Faulhaber 10020, Seite 34

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Freitag, 18.4.41. Rösch: Bericht über gestrige Besprechung. Rex heute nach Berlin als Büchsenspanner. Ob etwas geschehe.

Abt von Sankt Ottilien: Weint erschütternd, gestern 15.00 Uhr aus dem Kloster vertrieben, alle verteilt auf mehrere Klöster, andere Benediktiner. Es kommt dazu Zinkl: Die beiden neuen Fälle abgeben, von den laufenden Verhandlungen, es wird versichert, wir heben keine Klöster auf. Heute Abend.

Domdekan: Zangberg hat die Wahl zwischen drei Dingen: 1) Kinderverschickung, aber total, von Mühldorf aus, 2) Militär will Übernahme wegen 1). 3) Militär tritt zurück, weil Minister fordert für Lehrerinnenbildungsanstalt. Brief von M. Ignatia und Victoria weiterzugeben.

Frau Körber und Tochter: Waren in Taufkirchen, die Oberin rät dringend, die Maria abzuholen. In Rottmannshöhe unmöglich, aber einmal bei Steiniger in Schönbrunn fragen oder wenigstens von dort sich einen Rat erholen.

Ich fahre nach Berg am Laim - sehr warm. Dort Juden untergebracht.

16.30 Uhr Tegernsee - mit vielen Klagen. Sei betrogen worden. Ducentos.

Neumaier: Tasche aus Paris - Umtausch gegen meine, - Hausschuhe jetzt weit genug gerichtet.

Schwester von Grassl - von der Reise zurück. Bamberg läßt es noch unentschieden. Würzburg sagt zu.
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