Tagebucheintrag vom 12. März 1941Parallelansicht ⇨
Nachlass Faulhaber 10020, Seite 25,26

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Mittwoch, 12. Telegramm nach Köln. Kardinal Schulte in der Nacht eines Fliegerangriffs gestorben.

Schwester Ignatia, Zangberg: Das Kloster hat der Mutter bisher monatlich Geld bezahlt - fürchtet, wenn keine Schule mehr sei. Es löst sich alles auf. Sie meinte, nur wenn das Kloster überhaupt einmal sich auflösen wird. Schwere Familienverhältnisse. Handelt sich im Notfall nur um Beurlaubung.

Neo-Geistlicher Rat Pfarrer Bollenmiller, Sankt Wolfgang. Dankt für Geistlichen Rat. Bleibt zu Tisch mit Pater Augustin Keßler, der von Miesbach hier ist.

Karol. Wohlketzetter, Nichte von Pfarrer Zotz, Perlach, der ihr keinen Lohn gebe. Jetzt alles an Domkapitel, sie selber die Zinsen - sie will 10 000 bar, Scharnagl

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habe ihr 5 000 zugesagt, ich möge 8 000 beantragen. Ich werde mit ihm sprechen. Als Reserve für sie 200 von mir. Nahm sehr verbittert, ging aber ruhig weg.

Pater Augustin Keßler. Cento.

Heute Schwester Ethelreda in der Früh nach dem Gottesdienst ohnmächtig geworden, Mittag wieder besser.

16.00 Uhr Dr. Kaufmann besucht, dann Karte abgegeben bei Leonrod
Es könnte sich um die Familie Wilhelm Freiherr von Leonrod handeln.
, Widenmeyerstraße Nummer 47. Bei Frau Dr. Faßbender. Eine Schwester kommt täglich sie behandeln. Pfarrer Bogenhausen zweimal in der Woche.
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