Tagebucheintrag vom 13. Februar 1941Parallelansicht ⇨
Nachlass Faulhaber 10020, Seite 15

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Donnerstag, 13.2.41. Es wird und bleibt länger hell. Aber heute ein Tag mit vielen Besuchen.

Neocanonicus Triller: Sehr still. Kohlgrub sei richtige Bergpfarrei. Im Bad etwa siebzig Kurgäste, die dort die tägliche Kommunion einführten. Er hatte schweres Herzleiden, als müsse er durch eine Wollschicht atmen, ist verschwunden seit er im Übergang einmal zusammenfiel.

Pater Kronseder: Im Semester gut gegangen. Die Zirkel werden fleißig besucht. Wollte zu einer Kommunionmesse einladen, dafür lieber im Advent. Man rief wieder nach der Hochschule der Leistung, nicht nach einer Elementarschule. Sogar die 9. Klasse soll wieder eingeführt werden. „Die Studenten müßten mehr Ruhe haben“. Ducentos.

Monsignore Lang. Die Notaktion von Inn. Aber dafür die Mittel nicht zu verwenden. Sankt Wendel ist aufgehoben und Hünefeld.

Steidle: Die Nachrichten über Theodulus sind wieder besser, aber nicht nach Wörishofen, sondern nach Badenweiler. Man soll sie abholen. Hat schwer fasten müssen. Zwei Studentinnen in den Orden? Werden Sacré Coeur, am besten Rom.

15.30 Dr. Venator - hat den Unterarzt heute Nacht auf die Bahn begleitet. Heute mit verweinten Augen, weil er möglicherweise nach England eingesetzt wird.

Krecke, eineinhalb Stunden - sehr lebhaft.
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