Tagebucheintrag vom 21. Dezember 1940Parallelansicht ⇨
Nachlass Faulhaber 10019, Seite 90

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Samstag, 21.12.40. Sonnenwende - sehr kalt.

8.00 - 10.15 Uhr Priesterweihe in der oberen Kapelle, SJ. Pater Franz Tattenbach, Pater Isenmann, Pater Gerber - kommen von Wien. Cantemus canticum trium puerorum
Gemeint ist der Gesang der drei Jünglinge Hananja, Asarja und Mischaël im Feuerofen aus dem Buch Daniel.
. Vater und Schwestern
Es handelt sich um Marie-Gabrielle Josepha von Schall-Riaucour, Mathilde von Schönburg-Hartenstein und Ludovika von Tattenbach.
sehr ergriffen im Gedenken an die Mutter.

Professor Rheinfelder: Liturgische Neuerungen - deutsche Sprache! Er ist zufrieden.

Frau Pfitzer, religiöse Dichterin, gerufen. Hatte Visitenkarte, aufgehoben von Zweibrücken, ihr Mann, Bundesbruder, in Lindau gestorben, hat Prozeß über Erbschaft von der Mutter, eine Tochter verheiratet, ein Sohn Mediziner, der ihr Sorgen macht, und ein Sohn, Hans Georg, ist in Uniform der Flak heute dabei, erhält Soldatenschokolade und Kreuzlein, an Mutter 200. Alle wieder in der Kirche singen. Kennt Dekan Scharnagl. - Das Credo. Der Besuch sei ihre größte Weihnachtsfreude. Ruft den Sohn
Vermutlich ist Hans Georg Pfitzer gemeint.
herein: Er will Salvatorianer werden.

Professor Marga Müller: Laienapostel für die Familien. Überreicht ein Buch mit einem Wachsengel. Hat Einladung zum Kaffeekranz ohne Kaffee. Pater Müller kommt, wenn Gottesdienste. Reist auswärts. Die Hauptfrage: Ob Kifinger der Censor für ein neues Buch werden könne? Ja, wenn er Gutachten an das Ordinariat schickt. Verlag Ars sacra. 200 für einen Zweck im Rahmen des Apostolats, Reisen oder Secretär.

17.00 Uhr Moritz - Weihnachtsbescherung wie alle Jahre. War bei Gertraud.
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