Tagebucheintrag vom 18. Dezember 1940Parallelansicht ⇨
Nachlass Faulhaber 10019, Seite 89

Text+KommentierungNur Text
Mittwoch, 18.12.40. 9.30 Uhr mit Secretär auf der Polizei, Ettstraße, um auf Zimmer III den Pass zu holen.

Eckart bringt Kreuzweg von Guardini. Ist bei einem Rechtsanwalt Dr. Bloch wegen Auswandern. Ich frage, ob sie das Kind nicht mitnehmen will. - Das sei nicht möglich. Ich sage, Pater Grösser wollte nichts mehr zu tun haben, weil sie die erste Stelle in Amerika verlassen habe. - Hoffentlich ist das nicht in der Kartothek eingetragen. Stöckler habe mir gesagt, sie nehme sehr teil, aber auf die Frage, wer sorgen soll, habe sie meinen Namen genannt. - Das will sie nicht gelten lassen, das sei ein Mißverständnis.

Thalhamer mit den Druckbögen über Weihnachtsmette. Eilt.

Edgar Schmidt-Pauli: In Urlaub. Hat den Feldzug in Polen mitgemacht und im Westen. Will jetzt studieren. Allgemein, nichts Persönliches.

Fräulein Manz bei Secretär. Für den Elisabethenverein 50. -

15.30 Uhr Marianische Priestercongregation. Pater Fernekess, Vortrag über Paulus: Ehre sei Gott - Friede den Menschen. Nicht sich suchen - die Gnade für die Seele. Keine Ehrsucht, keine Eifersucht, keine Habsucht.…. Danach Lang über den Stand der Mission. Furchtbar kalt. Zu Fuß heim.
Auf dieser Website werden zum Zweck der Datenverkehrsanalyse durch die Webanalyse-Software Matomo Cookies verwendet. Mehr dazu finden Sie in unserer Datenschutzerklärung.