Tagebucheintrag vom 2. Dezember 1940Parallelansicht ⇨
Nachlass Faulhaber 10019, Seite 85

Text+KommentierungNur Text
Montag, 2.12.40. Rodich - viel krank gewesen, sehr alt geworden. Ihre Schwester in Jugoslavien verstorben. Erhält vom Bruder Unterstützung. War wohl da wegen Stift. Bleibt aber doch im Haus, weil Hausfrau aufmerksam. Cento.

Griechisch-katholischer Geistlicher Petroryga (?), kommt von Bamberg, worüber er Celebret und Cura vorzeigt, zuletzt von Ungarn. Wegen der Ukrainer; bittet um Verzeihung, es seien junge Leute. Respondeo: Ich freue mich, ihn persönlich zu sprechen. Die Sache mit den Ukrainern ist sehr schwierig, ich höre nur von meinem Ordinariat: 1) Ministerium und Polizei mißtrauisch gegen alles Ausländische. Auch bei Herren in der Volksmission. Solange wir also einen Redemptoristenpater haben können, dann für uns leichter. 2) Erklärten, sie wollten einen Herren auch außerhalb der Kirche für politische Aussprache. Das können wir nicht. Er schien zufrieden.
Auf dieser Website werden zum Zweck der Datenverkehrsanalyse durch die Webanalyse-Software Matomo Cookies verwendet. Mehr dazu finden Sie in unserer Datenschutzerklärung.