Tagebucheintrag vom 13. November 1940Parallelansicht ⇨
Nachlass Faulhaber 10019, Seite 79,80

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Mittwoch, 13.11.40. Pfarrer Eberl, Pellheim: Die Aufzeichnungen über Gefangenschaft im Weltkrieg zurückgegeben mit einigen Bemerkungen. Das Anliegen seiner Schwester. Confessio generalis? Forum internum und externum nicht verwechseln. In Rom zu Pater Aquilinus. Hat früher sehr viel gearbeitet. Noch in Kirchensur. Zwei sorelle ans Ordinariat geschrieben.

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Zinkl: Das Schreiben an Innenminister
Es könnte sich um den bayerischen Innenminister Adolf Wagner oder um Reichsinnenminister Wilhelm Frick handeln.
wegen Klöster mit dem Ausdruck „rückhaltlos“ muß geändert werden.

Pater Hugo Lang: Wegen Professor von Martin zur Conversion. Nicht gedrängt, er war bei der Una Sancta und hat früher die Zeitschrift geleitet. Trotz des Verbotes nicht verbittert. Zwei Bedenken: 1) Er ist reiner Verstandesmensch und denkt dialektisch. Pater Pribilla hat ihn abgelehnt deshalb. Ist kein Hindernis, wenn wirklicher Glaube. 2) Die erste Ehe geschieden standesamtlich. Die zweite Ehe also nicht gültig. Er selber will keinen Ausweg wie Bruder und Schwester. Respondeo: In die Rechtsgemeinschaft aufnehmen, ohne in die Gnadengemeinschaft aufzunehmen. Widerstrebt meiner Ansicht. Es gibt aber einige Fälle. Wenn er es weiß und doch dabei bleibt … Auch gut für die Una Sancta.

Nachmittag bei starkem Wind Föhringer Allee. Nach dem Zurückkommen La Rosée, die in der Kapelle wartet.
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