Tagebucheintrag vom 22. Januar 1940Parallelansicht ⇨
Nachlass Faulhaber 10019, Seite 20,21

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Montag, 22.1.40. Heute wird Pastorale auf Matrizen geschrieben und reingezogen und bereitgelegt 1 600. Incipit 9.00 Uhr, zuerst geschrieben auf Zimmer von Katharina. Dann im Caritaszimmer. Abgezogen.

Hans Scharrer vom Kreisbeauftragten: Etwas verlegen. Es sei gut, daß auch Katholiken dabei seien. Ich: Winterhilfswerk etwas Großartiges, besonders weil auf freiem Willen aufgebaut, da muß man helfen, ist Ehre im Ausland. Allmählich er: Man muß etwas tun für Hinterlassene von Polen und verwundete Polen - das sei auch christliche Nächstenliebe. Respondeo: Sehr gut, wird auch guten Eindruck machen im Ausland. Zur Zeit Unterbilanz auf der Staatsbank, aber gleichzeitig wurde dann überwiesen.

Baronin Gebsattel und Quadt: Missionsvereinigung gibt Beitrag ab für Seelsorge. Wir sprechen von der Berufsschule, die den Religionsunterricht abschaffen will. Bald in eine Mission.

Fräulein Fink, Secretärin, Schraudolphstraße 1, angemeldet von Weinmüller, bringt Kerzen von Lydia
Es dürfte wohl die sogenannte Lydiaspende des Katholischen Frauenbundes gemeint sein.
. Über Haus und wie es eng ist. Schon lange dabei, auch in Nürnberg. Erhält rotgebundenes Evangelium und Kreuzlein.

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15.00 - 17.00 Uhr Sitzung des Zentralrates des Ludwigmissionsvereins im Hause.
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