Tagebucheintrag vom 18. September 1939Parallelansicht ⇨
Nachlass Faulhaber 10018, Seite 188

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Montag, 18.9. Lujan: Lucia schickt ein Kreuz wie bei den Kopten zum Segnen. Waren in Spanien und mit dem letzten Zug nach Italien. Mein Kranksein.

Luxburg: - Jeden Tag im Gedenken. Hinauskommen? Unmöglich. Wie ich in Nauheim war. Nächster Besuch Weihnachten.

13.30 - 14.30 Uhr Resl von Konnersreuth. War hier bei Frau Professor Weckbecker. Ihr Bruder fährt. Von hier nach Altoetting, weil die Schwester von Sankt Walburg in die Munitionsfabrik soll. Auf das Gerücht von ihrem Ableben seien viele Briefe und ganze Wagen voller Kränze gekommen, auch solche, die an der Beerdigung teilnehmen wollten - „jetzt weiß ich doch ...“ Es seien nicht hundert, sondern tausend Briefe gekommen: Sie möge für die Gesundung des Herrn Kardinals beten. Sie selber jeden Tag.. Erzählt von Wutz. Sei bereit, einen alten Herrn aufzunehmen, da Waldburg-Zeil das Haus von Wutz gekauft habe.

Venator: Emmanuel ist in Berlin Lazarett. Die Priesterhilfe polizeilich aufgelöst.

Dr. Cramer - wie jeden Tag.

Zur Zeit Gertraud hier. Morgen das standesamtliche Aufgebot mit sehr vielen Fragen.
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