Tagebucheintrag vom 29. November 1917Parallelansicht ⇨
Nachlass Faulhaber 10001, Seite 70

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29. November 1917.

Domkaplan Stahler: Die Arbeitsgemeinschaft der Klosterfrauen, will Eingabe um Aufbesserung beim Lehrergesetz machen, ⅘ die weltlichen Lehrerinnen. Ich warne vor Gleichstellung confer Luxemburg. Übers Lehrergesetz: Die Abgeordneten wollen Verschiedenes festgelegt haben, sonst bewilligen sie nichts. Caritas und das Rote Kreuz.

Frau Buczkowska, Vorsitzende der Sozialen Sektion des Katholischen Frauenbunds, mit ihrer Hilfsmutter. Ob wir Asche aus Buchenholz für Lauge abgeben könnten. Bekommen beide ein Kreuz.

Monsignore Winkler, Militärpfarrer München: Ich soll Garnisonslazarett besuchen und eine Garnisonskirche bauen. Respondeo: Die bauen wir nicht, die soll das Militär bauen! Auch nicht als Votivkirche. Hat keine Rechte, bloß Predigt, Gefängnis und Garnisonslazarett, jetzt im Krieg eine Garnisonspfarrei nicht zu erreichen. Die Gesuche um Trauungsvollmacht schickt er an die Pfarrer!

Prinzess Hildegard mit Helene von Zwehl, die sich mit Hubert unterhält.

20.00 Uhr Vortrag von Pater Lippert übers Gnadenleben.
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